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Betriebsbesichtigung der Klasse 8d bei Tandler am 25.09.2018

Heute waren wir im Betrieb Tandler (eine Zahnrad- und Getriebefabrik). Diese Firma gibt es schon seit 69 Jahren und sie hat neben dem Bremer Standort auch noch eine Niederlassung in Hamburg. Im Bremer Betrieb arbeiten etwa 200 Mitarbeiter. Der Geschäftsführer ist Gert S. Tandler. In dem Betrieb werden folgende Produkte hergestellt: Kegelradgetriebe, Drehzahnüberlagerungsgetriebe, Servogetriebe und Winkelgetriebe. Gearbeitet wird mit großen Maschinen, die bis zu einer Millionen Euro kosten. Die meisten Maschinen laufen von 6 Uhr bis 23 Uhr. Sie können auch so eingestellt werden, dass sie wochenlang durcharbeiten können.

In diesem Jahr wurden vier Auszubildenden für den Beruf des Zerspannungsmechanikers eingestellt. Dabei werden alle Schulabschlüsse angenommen. Die Ausbildung dauert 3 bis 3,5 Jahre und man verdient im ersten Ausbildungsjahr 600 €, im zweiten 700 € und im dritten Jahr 900 €.
Mich hat der Beruf des Zerspannungsmechanikers nicht so angesprochen, weil man jeden Tag dieselbe Arbeit macht. Ich möchte einen Beruf machen, bei dem man jeden Tag andere Sachen machen darf. Ich fand es interessant, dass Tandler auch für Ferraris Zahnräder herstellt. Ich freue mich auf unsere nächste Betriebsbesichtigung.

Text: Aylin Savcili (8d)

Der Betrieb Tandler erstellt Getriebe und Zahnräder. Diese Teile werden beispielsweise in Ferraris, aber auch in Verpackungsmaschinen eingebaut. Es gibt Maschinen, bei denen kann man einstellen, ob sie nur eine Stunde selbst arbeiten sollen oder auch 3,5 Wochen. Die meisten Arbeiter arbeiten von 6 bis 15 Uhr. Die zweite Schicht geht von 15 bis 22 Uhr und die dritte Schicht von 22 bis 6 Uhr. Die Firma existiert schon seit 69 Jahren in Bremen und auch in Hamburg ist eine Niederlassung. Der Maschinenpreis fängt bei 100.000 Euro an und kann bis 1,3 Millionen Euro gehen. Die meisten Maschinen sind bis zu 10 Jahre alt und es gibt etwa 200 Mitarbeiter.

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Ich fand es interessant, dass man in der Härterei 18 Jahre alt sein muss, da dort Temperaturen bis 1000 Grad entstehen. Ich finde es gut, dass man jeden Schulabschluss haben darf. Nicht jeder, der schlau ist, kann dies in der Schule und auf einem Blatt Papier zeigen. In diesem Jahr gab es vier Ausbildungsplätze auf 20 Bewerbungen. Bei der Bewerbung muss man auch einen dreistündigen Bewerbungstest schaffen. Viele Azubis bilden sich später weiter fort oder fangen ein Studium an.
Der Beruf spricht mich nicht so an, da ich mich nicht so stark für die Metallverarbeitung interessiere. Mein Praktikum werden ich aber in diesem Betrieb machen – in der Ingenieurabteilung, die vielleicht mehr für mich in Frage kommt.

Text: Fares Baahmed (8d)