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Betriebsbesichtigung der 8d im Theater am Goetheplatz

Am 8. Mai 2019 habe ich mich um 9 Uhr mit meiner Klasse am Theater am Goetheplatz getroffen, um dort eine Führung durch das Theater zu bekommen.
Wir haben sehr viele Bereiche, wie z.B. die Maske, die Bühne, die Garderobe, den großen Saal, die Rüstkammer, die Tischlerei, den Fundus, den Lagerort der Transparente (Wandbilder) und die große Bühne gesehen. Mir ist erst dann bewusst geworden, wie viele Berufe man dort ausüben kann. Es gibt etwa 60 Berufe im Theater, wie beispielsweise den Maskenbildner, den Schneider, den Rüstmeister, den Hutmacher, den Hausmeister und natürlich die Menschen, die auf der Bühne zu sehen sind, wie Musiker, Schauspieler, Sänger oder Tänzer. Man darf sich also unter dem Beruf im Theater nicht nur den Schauspieler vorstellen.

Hinter der Bühne passiert auch viel mehr als auf der Bühne. So ein Theaterstück erfordert sehr viel Mühe in vielen verschiedenen Bereichen: Das Bühnenbild muss angefertigt, die Requisiten hergestellt und eine Menge organisiert werden. Mich hat besonders der Bereich „Kostüme“ interessiert. Auch dieser Bereich ist noch unterteilt in verschiedene Gebiete, wie Herrenschneider, Frauenschneider, Schuster oder Hutmacher.

Wir waren in einem sehr großen Lagerraum, dem Fundus. Dort werden alle Kleidungsstücke für die aktuellen und vergangenen Aufführungen aufbewahrt. Es gab Hochzeitskleider, Mittelalterkostüme, Anzüge – sogar ein Brathähnchenkostüm habe ich gesehen. Auch Accessoires wie Schleifen oder Tücher sind im Fundus untergebracht. Es sollen insgesamt zwischen 50.000 und 60.000 Stücke sein. Da alles vollgestellt und -gehängt war, ergab sich eine ganz besondere Akustik. Man konnte schon aus einer geringen Entfernung nichts mehr verstehen, der Stoff hat sozusagen unseren Ton verschluckt und obwohl wir alle in den Gängen waren (wir durften uns dort frei bewegen), war es von den Geräuschen so, als ob man sich allein in einem Raum befindet.
Mein Fazit zu dieser Betriebsbesichtigung: Es war sehr spannend, auch mal hinter die Kulissen gucken zu können. Frau Schmidt hat uns alles sehr gut erklärt und gezeigt. Sie hat uns alle Fragen präzise beantwortet. Einen Beruf für mich habe ich aber nicht entdeckt.

Melia Bozdogan

Am 8. Mai 2019 waren meine Klasse 8d und ich im Theater am Goetheplatz. Die Theaterpädagogin Frau Schmidt hat uns um 9.15 Uhr in Empfang genommen, uns durch einen großen Teil des Theaters herumgeführt und uns sehr viel über das Theater erzählt. So haben wir erfahren, dass es 430 Mitarbeiter in 60 verschiedenen Berufen gibt und das Theater seit 1913 existiert.
Am Interessantesten fand ich persönlich den Blick hinter die Kulissen. Wenn man im Publikum sitzt, bemerkt man nicht, was alles hinter der Bühne passiert. So muss z.B. das Bühnenbild verschoben werden oder Schauspieler auf die Bühne oder von der Bühne gehen.

Für die Anweisungen bzw. die Koordination ist der Inspizient zuständig. Der Inspizient arbeitet in einem kleinem Raum, neben der Bühne. Diesen Ort kann das Publikum nicht sehen. Die dortigen Mitarbeiter sorgen dafür, dass bei den Aufführungen alles gut läuft, indem sie per Headset den Schauspielern und Bühnenarbeitern sagen, was verändert werden muss oder den Technikern Anweisungen für das Licht geben. Der Inspizient muss die Theaterstücke annähernd auswendig können, denn ansonsten könnte das Stück nicht gut aufgeführt werden.
Ich fand es sehr schön und interessant im Theater. Ich habe zwar keinen Beruf gefunden, der mich begeistert hat, aber in das Goethetheater selbst möchte ich gerne noch einmal gehen. Die vielen Räume haben mich fasziniert, weil es so viele verschiedene gab. In dem einen Raum waren unglaublich viele Kostüme oder in einem anderen Raum Waffen, die natürlich nicht echt waren. Frau Schmidt hat die Betriebsführung sehr nett gestaltet und alle meine Fragen (und ich hatte sehr viele davon) beantwortet.
Agnesa Fazliu

Fotos: Janina Schulte