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Die Kunstklasse 7d gewinnt beim Bremer Jugendpreis „Dem Hass keine Chance“

Beim Bremer Jugendpreis 2024 ging es in diesem Jahr vor allem um den 75. Geburtstag unserer Verfassung – um 75 Jahre Menschenrechte und 35 Jahre Kinderrechte. In Artikel 6 heißt es, dass jedes Kind ein angeborenes Recht auf Leben hat. Auch heute sterben täglich in Kriegen Kinder. Die Klasse ist sich einig: Die Kinderrechte sind aktueller denn je und verdienen eine besondere Beachtung!

Die SchülerInnen der Klasse hatten viele Ideen: Plakate, Vorstellung der Kinderrechte in Grundschulklassen oder in der Fußgängerzone. Umgesetzt wurden am Ende zwei Projekte: Josefine und Clara trafen sich am Wochenende, buken Muffins und verzierten diese nicht nur mit dekorativem Esswerk, sondern auch mit kleinen Fähnchen, auf denen die Kinderrechte niedergeschrieben waren. Mit diesen Köstlichkeiten zogen sie von Haus zu Haus, erklärten den Bewohnern die Rechte und verkauften die Muffins gegen eine Spende. Den gesamten Erlös spendeten sie am Ende an Unicef.

Das zweite Projekt wurde von der gesamten Klasse angefertigt: Jeder malte ein passendes Bild zu einem Kinderrecht und am Ende wurde daraus ein Memory angefertigt. So kann man sich spielerisch mit dem Thema auseinandersetzen und miteinander ins Gespräch kommen – das war die Idee dabei.
Bei der Auseinandersetzung mit den Kinderrechten stellte die Klasse fest, dass jeder andere Rechte als „am bedeutendsten“ findet: Clara findet das Recht auf Leben am wichtigsten, da dies „die Grundlage von allem ist“. Das Recht auf Bildung ist der Favorit von Thea: „Ohne Bildung kann man sich nicht die Zukunft gestalten.“ Das Recht auf Erholung steht für Josefine an oberster Stelle, da „jedes Kind viel Freizeit haben soll, denn nur so könne es gut aufwachsen und sich entwickeln“. Rieke betont das Recht auf Gleichheit, weil „kein Kind benachteiligt werden darf wegen seiner Herkunft, Religion, Hautfarbe, Geschlecht oder einer Behinderung“.

Am 6. Juni 2024 fand die Preisverleihung in der Oberen Halle des Bremer Rathauses statt. In einem ganz besonderen Rahmen und auch mit unserem Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte wurden alle Preisträger gewürdigt. Unser Preis - ein Gutschein über 250 € und einen Kamera-Workshop in den Makemedia Studios Bremen - wurde von Britta Düsterhoff im Namen des Fördervereins Medienpädagogik überreicht.
Wir freuen uns sehr und sagen DANKE!

Fotos & Text: Janina Schulte

Quelle: https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/dem-hass-keine-chance-448668

Senatspressestelle Bremen/Pressemitteilung/dem Hass keine Chance
Video Sat1 "Dem Hass keine Chance"