Am 14. September 2017 fand an der Oberschule Schaumburgerstraße die Juniorwahl zur Bundestagswahl statt. 351 wahlberechtigte Schüler aus den Jahrgängen 7 bis 10 hatten sich hieran beteiligt. Die Juniorwahl findet alle vier Jahre parallel zur Bundestagswahl an deutschen Schulen statt, die Beteiligung der einzelnen Schulen ist dabei selbstverständlich freiwillig. Ähnlich wie bei den regulären Wahlen findet die Wahl geheim statt, ein von Schülern besetzter Wahlvorstand achtet darauf, dass alle Regularien eingehalten werden. Dazu gehört das Vorlegen der Wahlbenachrichtigung ebenso wie das zweimalige Auszählen der Wahlzettel nach der Stimmabgabe.
Anders als bei der Bundestagswahl sind bei der Juniorwahl ALLE Schüler/ innen der Jahrgänge 7 bis 10 wahlberechtigt. Hier spielt es keine Rolle, ob man den deutschen Pass besitzt oder wie lange man bereits in Deutschland lebt. Der Grund für diese Regelung ist ganz einfach – Schüler/ innen aller Nationalitäten, Religionen und Altersstufen sollen recht frühzeitig mit den demokratischen Regeln einer freien Gesellschaft vertraut gemacht werden. Außerdem wird einer aktiven, konstruktiven Auseinandersetzung mit politischen Themen in der Schule Vorschub geleistet, wenn Jugendliche in einen Entscheidungsprozess involviert sind, wenngleich dieser bei der Juniorwahl tatsächlich ‚nur‘ auf dem Papier stattfindet.
So lag die Wahlbeteiligung bei 85% - ein respektables Ergebnis! Das endgültige Wahlergebnis hat sehr deutlich gezeigt, dass unsere Schüler sich sehr gezielt und bewusst im Unterricht mit den inhaltlichen Angeboten der Parteien auseinandergesetzt haben. Somit wurde nach der Wahl in den Klassen auch engagiert weiter diskutiert.
Die Wahlergebnisse sowie Fotos von der Wahl können in der Anlage im Einzelnen nachverfolgt werden.
Hier die Ergebnisse der Juniorwahl Ergebnisse Juniorwahl (pdf, 82.9 KB)
Amon (10a) und Guiliano (10b) bei der Stimmabgabe
Die 9c und die 10b durften das erste Mal wählen
Fotos & Texte: Georg Lejeune