Gemischtes Hack ist ein Podcast vom Comedy-Autor, Kolumnist und Moderator Tommi Schmitt und dem Stand-Up-Comedian, Podcast Moderator und Autor Felix Lobrecht, welcher jeden Mittwoch erscheint.
In ihrem Podcast sprechen Lobrecht und Schmitt über verschiedenste Themen ihres Alltags, in welche sie auch ihre Community, diese wird auch “Hackis” genannt, mit einbinden.
Jede Folge beginnt Felix Lobrecht mit einem Rapzitat, welches aus einem neu erschienenen Song stammt. Danach füllen Schmitt und Lobrecht die restliche Zeit mit Dialogen.
Das Gespräch der beiden verfolgt weder ein bestimmtes Schema, noch wird es von einem roten Faden durchzogen. Genau das ist es, was den Podcast so authentisch macht, denn man bekommt das Gefühl, ein Teil des Gespräches zu sein.
Immer wieder kommt es zu Diskussionen über aktuelle Themen, Geschichten aus der Vergangenheit oder Erlebnisse aus dem momentanen Alltag der beiden.
Auch wenn der rote Faden oftmals zu fehlen scheint, begleitet sie in jeder Folge die Rubrik “Fünf schnelle Fragen an”, wobei Schmitt und Lobrecht sich, oder anderen Gästen ihres Podcasts, jeweils fünf Fragen stellen, über welche sie dann sprechen.
Diese Mischung begeistert Woche für Woche mehr als 500.000 Zuhörer*innen und gehört somit zu den erfolgreichsten Podcasts in Deutschland.
Mascha Ellermann, Klasse 9a
Möchtest du auch einmal Künstler oder Künstlerin des Monats sein? Reich dein Bild bei unserer Redakteurin Leah Beering ein: leahsofie1@schule.bremen.de
Der "Reif ist live" Podcast ist ein Podcast über Fußball. Jede Folge des Podcast geht etwa 30 Minuten und die Leute reden über die aktuellen Fußballthemen.
In dem Podcast analysiert Marcel Reif, was so in der Fußballbundesliga abgeht. Er spricht über Werder, von dem Trainerwechsel, über Herthas Rettung in der ersten Bundesliga und noch weitere Themen. Er redet in jedem Podcast so 25-30 Minuten lang. Dieser Podcast ist für Fußballfans als auch Menschen, die sich nicht mit Fußball auskennen und keine Lust haben, in den Fußball Apps die aktuellen Themen zu lesen.
Jetzt ist die Frage: Wo kann man den Podcast hören?
Es ist ganz einfach - auf dem I-Pad und auch auf jedem Handy von Apple hast du eine App Namens „Podcast‘‘ und dort kannst du den Namen "Reif ist live‘‘ eingeben und ihn anhören.
Meiner Meinung nach kann man den Podcast gut anhören, wenn man Fußball Fan ist und kein Lust hat, die aktuellen Themen zu lesen.
"Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”: Bestimmt haben einige von euch bereits von diesem Klassiker, der im Jahr 1978 als Buch erschienen ist, schon mal gehört. Später kam er dann auch als Filmadaption im Jahr 1981 und zuletzt in diesem Jahr (2021) als Serienadaption heraus, doch ich werde nur das Buch vorstellen.
In der Geschichte, die zugleich eine Biografie ist, geht es um das Leben der jungen Christiane F. und wie sie mit 14 Jahren bereits eine Heroinsucht entwickelt.
In dem Buch berichtet Christiane F. zunächst über das Aufwachsen in der sogenannten Gropiusstadt, wie ein Block in Berlin heißt. Sie spricht über die Gewalt, die ihr Vater an ihr, ihrer älteren Schwester und ihrer Mutter ausübt, und wie in Folge dessen ihre Mutter mit ihr und ihrer Schwester zu dem neuen Freund ihrer Mutter zieht. Mit etwa 12 Jahren besitzt sie deshalb die ersten Freiheiten und darf sogar bis 22 Uhr unterwegs sein. Als ihr Vater dann beginnt, sich wieder um sie und ihre Schwester zu kümmern und mit ihnen sogar eine Reise nach Spanien macht, die die ersten beiden Wochen der weiterführenden Schule einschließt, verliert Christiane F. den Anschluss zu Mitschülern und im Unterricht. Ab diesem Zeitpunkt erlangt sie nur dann Aufmerksamkeit, wenn sie ihre Muskeln und Fäuste einsetzt, weswegen sie mit falschen Leuten in Kontakt kommt. Mit diesen neuen Freunden geht sie feiern und verfällt schlussendlich auch in die Sucht, die Drogensucht, mit gerade einmal 14 Jahren.
Ich persönlich habe nur das Buch gelesen, aber ich habe auch viel Gutes von dem Film und der Serie gehört. Das Buch ist ein wenig mehr furchteinflößend, meint zumindest meine Mutter. Auch ich habe erkannt, wie sehr einem dieses Buch nahe gehen kann. Da ich gerne vor dem Einschlafen noch ein bisschen lesen mag, musste ich das ein oder andere Mal mit Problemen beim Einschlafen als auch mit Albträumen kämpfen, aber das war es mir wert.
Obwohl es heutzutage sehr anders ist als in den 70ern, würde ich behaupten, dass sich manche Sachen nicht geändert haben. Zum Beispiel der Gruppenzwang. Christiane erzählt von der coolen Clique, in der sie unheimlich gerne sein würde. Da die meisten aber älter als sie sind, womit wir zu einem weiteren Punkt kommen, wollen diese viel Alkohol und Drogen zu sich nehmen. Der Gruppenzwanz ist auch heute immernoch stark vertreten, egal ob es um Alkohol und Drogen oder etwas anderes Gefährliches geht.
Das Buch behandelt ein „Tabuthema“ und finde ich, dass es sich für jeden Jugendlichen lohnt, einmal dieses Buch gelesen zu haben.
27.05.21 Buchvorstellung von Mascha Ellermann
Social Media ist aus unserem heutigen Alltag kaum noch wegzudenken, besonders beliebt bei der heutigen Jugend ist Instagram. Viele Menschen dokumentieren damit ihr Leben, doch was wäre gewesen, wenn historische Personen, wie Sophie Scholl, damals schon Instagram gehabt hätten?
Sophia Magdalena Scholl, heute Sophie Scholl genannt, war eine deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Später schloss sie sich der Widerstandsgruppe ihres Bruders Hans Scholl an, welche den Namen “Weiße Rose” trug.
Sophie führte ein normales Leben, begann eine Ausbildung als Erzieherin und fing an Biologie und Philosophie zu studieren.
Allerdings wurde sie gerade mal 21 Jahre alt, weil sie für eine freie und friedliche Welt kämpfte, weshalb sie schlussendlich am 18.02.1943 verhaftet und vier Tage später am 22.02.1943 zusammen mit ihrem Bruder Hans hingerichtet wurde.
Anlässlich ihres 100. Geburtstages starteten der SWR und der BR ein Projekt, bei welchem sie einen Instagram Account im Namen von Sophie erstellten. Diese wird von der ebenfalls 21jährigen Schauspielerin Luna Wedler verkörpert.
Der Account trägt den Namen: “@ichbinsophiescholl”.
Bei diesem Projekt sollen die Nutzer:innen in nachempfundener Echtzeit an den letzten zehn Monaten von Sophies Leben teilhaben und ihre Eindrücke, Gedanken und Erlebnisse hautnah miterleben.
Der Instagram Account wird über zehn Monate hinweg mit verschiedenen Medienarten gefüllt. Das Herzstück des Accounts stellt allerdings die Instastory da, dort werden großteils Bewegtbilder gepostet.
Auf dem Account lassen sich aber auch andere Medienarten wie Fotos, Zitate von Sophie, Illustrationen, welche von der Künstlerin Édith Carron stammen, Reels, oder auch Wochen-Zusammenfassungen als IGTV finden, welche das Bild der Studentin ergänzen. Das Projekt dient dazu, dass die junge Studentin und ihre Taten auch nach all der Zeit nicht in Vergessenheit geraten, denn sie hat Großes getan und ihr Tod soll nicht umsonst gewesen sein.
“Einer muss ja schließlich damit anfangen.” - Sophie Scholl
Bild: Edith Carron / Quelle: https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/pressemeldungen/digital-ich-bin-sophie-2021-100.html (Stand 05.02.21, abgerufen am 20.05.21)
22.04.2021 von Mascha Ellermann
Beschreibung: Knowunity ist eine App, in der du Präsentationen, Ausarbeitungen, Buchzusammenfassungen und Aufsätze - als Text oder direkt zum Anhören - von Schülern für Schüler finden und herunterladen kannst. Diese verschiedenen Dateien werden Knows genannt. Das Herunterladen eines Knows kostet leider ein bisschen Geld, etwa einen Euro und 9 Cent, meiner Meinung nach ein fairer Preis, da sich manche User sehr viel Mühe geben, ihre Beiträge möglichst schön zugestalten. Aber es gibt mehrere Funktionen, wie zum Bespiel drei verschiedene Knows selbst hochladen oder fünf verschiedene Knows als Favorit merken lassen, bei denen dir im Gegenzug mehrere Knows für umsonst freigeschaltet werden. Außerdem kannst dir den Beitrag anderer in einer leicht verschwommenen Version als Vorschau anzeigen lassen. Und wie schon gesagt, die Knows werden von Schülern verfasst, das bedeutet, dass es meistens verständlicher und einfacher erklärt wird als z.B. bei Wikipedia, und bei Fragen kannst du dich immer direkt mit den Schülern austauschen.
Wie sieht es mit der Anmeldung aus, muss man ein bestimmtes Alter haben?
Um die App benutzen zu können, musst du mindestens 12 Jahre alt sein, denn die App ist sowohl im AppStore als auch im Playstore ab 12 Jahren frei runterzuladen. Bei der Anmeldung musst du dich zuerst mit einer E-Mail-Adresse registrieren, danach gibst du noch deine Klassenstufe, deine Schulart, die Region in der du lebst, z.B. Bremen, Deutschland und wenn du möchtest auch dein Lieblings- oder / und Problemfach an.
Dann bist du offizieller „Knower“.
Das sind ein paar Anforderung der App, die du beachten solltest:
Lade nur deine selbst erstellten Inhalte entweder handschriftlich, als Foto oder digital hoch.
Gib immer deine Quellen vollständig mit an, zum Beispiel als Link.
Füge deinen Knows eine aussagekräftige Beschreibung hinzu.
Lade keine Arbeitsblätter von deinen Lehrern hoch.
Stelle sicher, dass Du keine Namen Deiner Lehrer oder der Schule ohne deren Einverständnis veröffentlichst.
Alles sollte gut lesbar sein.
Kopiere natürlich nicht alles Eins zu Eins, die Knows von Anderen sollen dir nur helfen und nicht deine Antworten werden.
Ich selbst nutze die App sowohl zum Orientieren bei Hausarbeiten, bei Präsentationen und vielem weiteren als auch, um selbst etwas hochzuladen. Mich freut es immer zu sehen, dass ich anderen mit meinem Wissen zu einem Thema helfen konnte. Ich bin mir sicher, dass die App euch gefallen und helfen wird, und ihr vielleicht auch anderen helfen könnt.
Das Interview führte Anastasia Holzer
Die momentane Situation ist nicht leicht. Besonders für die Schüler geht gerade alles drunter und drüber - doch wie ist es für die Lehrer, wie geht es denen dabei?
Meiner Anfrage für ein Interview stimmte der Englisch-, Deutsch- und zusätzlicher Klassenlehrer der 9a Daniel Fischer direkt zu.
Das momentane Halbgruppen-System sorgt besonders bei den Schüler*innen für viel Gesprächsstoff, die einen finden es gut, die anderen verfluchen es.
„Ich würde mir wünschen, dass wir immer in Halbgruppen oder in kleinen Gruppen unterrichten würden, nicht unbedingt gezwungenermaßen und aufgrund von Corona, sondern ich glaube, es würde sowohl den Schülern als auch den Lehrern zugute kommen“, sagt Daniel Fischer.
Trotz der gespaltenen Meinung zum Halbgruppen-System ist Herr Fischer sich sicher, dass es für die Schülerinnen besser als das Homeschooling ist, da sich manche Schüler in kleineren Gruppen mehr trauen als im vollem Klassenzimmer. Dies wirkt sich auch auf das Arbeitsverhalten der Schüler aus.
Der Alltag ist nun auch nicht mehr derselbe, das Einrichten der Konferenzen, die Planung des Unterrichts und dafür zu sorgen, dass auch die Schüler zuhause dasselbe bearbeiten und genauso mitkommen wie die in Präsenz, all das erweist sich durch die momentane Lage als schwierig und zeitaufwändig.
„Anfangs empfand ich es schon als herausfordernd, weil es ein bisschen braucht, bis man sich eingeruckelt hat, inzwischen ist es mehr oder weniger Alltag geworden, trotzdem ist es noch ziemlich herausfordernd“, erzählt Herr Fischer.
Trotz der Herausforderungen macht ihm das Unterrichten Spaß. Auch wenn es schwieriger geworden ist, versucht er, das Positive in der Situation zu sehen und genießt die Zeit mit den Schülern umso mehr.
Allerdings bringen die Halbgruppen auch ihre Sorgen mit sich, auf rein fachlicher Ebene stellt sich die Frage, ob man alles schafft, was der Lehrplan vorgibt, viel eher aber bereitet Herrn Fischer der soziale Aspekt Sorgen. Er glaubt, dass dieser vielleicht dadurch, dass die Schüler nicht mehr so oft in der Schule sind, auf der Strecke bleibt.
Dass oder wann der Unterricht wieder normal stattfinden wird, kann noch keiner mit Gewissheit sagen, trotzdem gibt Herr Fischer die Hoffnung nicht auf und entgegnet:
„Ich hoffe sehr, dass es bald wieder so normal wie möglich wird und wir uns auch bald wieder ohne Masken oder Abstands- und Hygieneregeln sehen können, ich glaube auch, dass es dazu kommen wird, allerdings traue ich mich nicht zu prognostizieren, wann es soweit kommt.“
Doch auch unabhängig von Corona äußert Herr Fischer ein paar Wünsche für das Schulsystem. Er würde sich beispielsweise für die Zukunft wünschen, dass in der Schule weniger darauf geachtet wird, wieviel rein fachliche Inhalte in die Schüler „gestopft“ wird, sondern dass Schule eher ein Lebensort wird, wo man mehr mit dem Herzen lernt und besser auf einzelne Schüler eingegangen werden kann.
„Ich hoffe, dass wir irgendwann auf diese Zeit zurückblicken und uns denken können, dass wir auch diese Zeit überstanden haben und möglicherweise etwas lernen oder sogar verändern konnten und vielleicht dadurch auch zufriedener werden, um somit dieses Höher, Schneller, Weiter-Denken und immer besser sein wollen als andere aufgeben, um mehr aufeinander zu achten. Also mehr ein Miteinander statt gegeneinander“, diese Worte gibt Herr Fischer den Schüler*innen abschließend noch mit auf den Weg.
Hi ich bin es mal wieder David.
Heute stelle ich euch das Kunst-Projekt der 10b und 10d vor. Wahrscheinlich habt ihr es schon gesehen, es handelt sich um das Essen, welches in der Eingangshalle ausgestellt ist. Aber jetzt muss ich euch schockieren: Das Essen ist NICHT ECHT!! ... kleiner (großer) Spaß am Rande ;). Es besteht aus selbsttrocknender Modelliermasse. Die Schüler:innen haben das Projekt übrigens zuhause gemacht, da sie wegen des Corona-Lockdowns zu dieser Zeit nicht zur Schule kommen durften. Das kann man übrigens auch, falls jemand Lust hat, ganz einfach zuhause selbst machen. Die Modelliermasse dafür bekommt ihr z.B. ganz einfach bei nanu nana oder einem Geschäft für Bastelbedarf. Das Projekt wurde im Dezember angefangen und die Schüler hatten insgesamt 6 Wochen Zeit. Viele Schüler:innen konnten sich definitiv für das Thema begeistern, wie man an den guten Resultaten sieht. Ursprünglich war es auch geplant, das Essen für einen Tag auf einem großen Tisch wie bei einem richtigen Buffet auszustellen, so dass jeder Schüler dort hingehen und sich das Essen angucken hätte können. Da dies aber nur einen Tag lang möglich gewesen wäre und wir in Halbgruppen Unterricht haben und ja eh nicht nicht alle Jahrgänge auf einmal aufeinander treffen dürfen, wurde sich dafür entschieden, es in dieser Vitrine auszustellen. Frau Schulte, die für diese Ausstellung zuständige Lehrerin, hat sich bei diesem Projekt von Klaas Oldenburg (geb. 1928) inspirieren lassen, einem sehr bedeutenden amerikanischem Pop-Art Künstler.
Fun fact: der Kaffeebecher besteht nicht aus dieser Modelliermasse, wie ich zu Anfang gedacht hatte.
Der "Harry Podcast" ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Podcast, in dem es um die bekannte Filmreihe Harry Potter geht. Aber was unterscheidet diesen Podcast von anderen Podcasts, in denen es um diese Filme geht?
Ganz einfach: im "Harry Podcast” analysiert die Youtuberin ,,Coldmirror“ den ersten Teil, ,,Der Stein der Weisen“, von den Harry Potter Filmen. Sie nimmt sich dazu pro Folge 5 Minuten des Filmes vor und erzählt jedes mal ca. eine Stunde lang triviale Fakten und Hintergrundinformationen, die sich in diesen 5 Minuten verstecken. Dieser Podcast ist sowohl für Harry Potter Fans als auch für Menschen, die sich noch gar nicht mit den Filmen/ Büchern beschäftigt haben.
Jetzt ist die Frage: wo kann man diesen Podcast denn hören?
Ganz einfach - auf deinem iPad hast du eine App Namens ,,Podcasts“ und dort kannst du den Namen “Harry Podcast” eingeben und ihn anhören.
Hallo, mein Name ist Bruno und ich gebe euch heute 5 Tipps zum Entspannen.
1. Wenn ich gestresst bin, höre ich immer Musik oder meinen LieblingsPodcast “Plötzlich schwanger”.
2. Wenn ich mit etwas nicht zufrieden bin oder aggressiv bin, mache ich Sport.
3. Wenn mich etwas beunruhigt, hilft es mir oft, wenn ich mit meinen Freunden darüber rede.
4. WEnn ich Stress mit der Schule habe, mach ich gerne Musik, manchmal breake ich auch.
5. Und wenn das alles nichts bringt, schlaft einfach oder trinkt eine Tasse Tee.
Da ich mich gefragt habe, was meine Mitschüler und Mitschülerinnen so in der Coronazeit machen, dachte ich, ich mache eine Umfrage. Am 25.2 habe ich sie unter der Fragestellung “Was habt ihr in der Corona-Zeit gemacht?” gestartet und am 4.3 ausgewertet. Die Umfrage erreichte die 6d, die 9a und die 9b, davon haben 19 Schüler:innen teilgenommen. Die meisten Befragten haben Filme und Serien angekreuzt, danach kam Zeit mit der Familie. Am dritthäufigsten haben die Teilnehmer:innen für Computerspiele abgestimmt, darauf folgte Mit Freunden treffen, an fünfter Stelle wurde für Andere Sachen abgestimmt, an sechster Stelle Malen oder Zeichnen und Lesen und als letztes Spiele. Sonstige Nennungen waren Schulaufgaben, Musik spielen, kochen, spazieren gehen, essen, Sport und Fahrrad fahren.
Aus dieser Umfrage habe ich gelernt, dass sehr viele Leute Filme und Serien schauen. Ist das bei dir auch so?
Was ist positiv an Schulen in Syrien?
Wenn das Jahr vorbei ist, dann hat man wirklich viel gelernt. Aber: Wenn man nicht lernt, dann muss man das Schuljahr wiederholen, so lange bis man das geschafft hat.
Der normale Unterricht dauert 7 Stunden. Alle haben die gleiche Kleidung und jede Klasse hat den gleichen Stundenplan. Alle Fächer werden von einem Lehrer unterrichtet, außer Religion, dafür gibt es extra einen Religionslehrer. Von der siebten Klasse bis zur elften Klasse sind die Mädchen und Jungs getrennt.
Wenn man reich ist, kann man zu einer besseren Schule gehen und wenn man normal lebt, dann geht man zu den normalen Schule. Aber eins ist klar: du musst in beiden Schulen lernen, dass al-Assad, der Präsident von Syrien, immer recht hat.
In manchen Schulen ist nicht genug Platz, dann wird das so gelöst, dass für die Schüler:innen abwechselnd Schule ist, also gibt es Schüler, die vormittags zur Schule gehen und die anderen gehen am Nachmittag.
Meine Meinung ist, dass Schulen in Deutschland viel besser sind als in Syrien. Ich bin in Syrien und in Deutschland zur Schule gegangen und ich konnte vergleichen, was negativ und was positiv ist.
Alle Vereine haben zu und alle vermissen ihren Sport, also was nun?
Natürlich kann man zu Hause alleine Sport nach Youtube Workouts machen, aber ich glaube, alleine macht es viel weniger Spaß als mit anderen zusammen. Deswegen habe ich eine Alternative für euch und zwar bieten momentan viele Sportvereine online Kurse in den verschiedensten Sportarten an. Hier findest du eine kleine Liste, auf der ihr euch einen Überblick verschaffen könnt:
ATSV Habenhausen:
Tanzen: Montag von 18-19 Uhr
Altersgruppe: 13 Jahre und älter
Tanzen: Freitag von 18-19 Uhr
Altersgruppe: 9-12 Jahre
Tanzen: Samstag von 11:45-13:45 Uhr
Altersgruppe: 8-12 Jahre
Alle Meeting-ID‘s findet ihr auf der Website des ATSV-Habenhausen
Werder Bremen:
Hiphop: Dienstag von 18-19 Uhr
Altersgruppe: 11-13 Jahre
Prellball: Donnerstag 16:30-17:30 Uhr
Altersgruppe: Schüler und Jugendliche
Korbball: Freitag 17:15-18:15 Uhr
Altersgruppe: Jugendliche
Weitere Infos und Hinweise zu den Links findet ihr auf der Website von Werder Bremen.
Das waren jetzt zwei Beispiele für die Vielzahl an Angeboten, die es gibt. Über weitere könnt ihr euch im Internet informieren.
Also viel Spaß beim Sport machen!!!
Für mich ist es gerade schwer, Fußball zu spielen, weil alle Sportplätze geschlossen sind. Deswegen trainiere ich zu Hause. Von meinem Trainer bekomme ich Aufgaben, die ich zum Beispiel mit dem Ball machen muss oder für das Ausdauer-Training, jede Woche 10km joggen zu gehen.
Diese Zeit ist für jeden Fußballer schwierig. Viele dürfen aber auch schon wieder auf den Sportplätzen spielen, allerdings mit besonderen Regeln. Zum Beispiel soll man Abstand zu den Mitspielern halten, auch soll man den Ball möglichst nicht mit den Händen anfassen. Wenn man die Fußballtore tragen möchte, soll man Handschuhe tragen und die Hand geben soll man sich auch nicht. Man soll mit der Maske zum Platz gehen und sie erst dort abnehmen.
Für mich ist der Lockdown einfach schlecht, weil ich gerne wieder Fußball spielen möchte und ich hoffe, dass wir bald wieder mit der ganzen Mannschaft spielen dürfen und auch Punktspiele gegen andere Gegner spielen dürfen. Ich bin gerade auch nicht mehr so sportlich wie vor dem Lockdown.
Meine Frage ist: Für wen ist es ohne Fußball genauso langweilig in dieser Zeit?
In der Vorstellung vieler Menschen ist ein Altenheim ein Ort, an dem ältere Menschen aus verschiedenen Gründen wohnen und von Pflegern und Pflegerinnen gepflegt werden. Alles geht dort mit sehr viel Liebe vor und ist toll.
Soweit so gut, doch wie ist es wirklich?In der Realität sieht das Ganze nämlich anders aus. Der erste Punkt ist, dass viele gar nicht daran denken, dass manche der älteren Menschen nur dort wohnen, da sie viel Pflege benötigen und ihre Angehörigen sie nicht mehr pflegen können und sie schon als Last ansehen und deshalb in ein Altersheim „abschieben“.
Dort angekommen gibt es viele Bewohner, welche total verängstigt sind, da sie nicht verstehen, weshalb sie nicht mehr zu Hause sind und dann immer wieder sagen, dass sie wieder nach Hause wollen. Oftmals sind die Bewohner auch viel alleine, da die Angehörigen sie nicht besuchen kommen oder es keine Angehörigen gibt. Aufgrund der Einsamkeit wissen viele nichts mit sich anzufangen, schlafen den ganzen Tag und vegetieren vor sich hin.
Natürlich versuchen die Pfleger/innen für jede/n Bewohner/in da zu sein, allerdings ist dies aufgrund der ständigen Unterbesetzung schwer und die Bewohner bekommen nicht die Pflege, welche sie verdienen oder benötigten. Deshalb simulieren viele Bewohner auch, dass sie irgendwelche Schmerzen haben, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Zudem läuft es auch unter den Bewohnern nicht immer friedlich ab. Wenn beispielsweise zwei Demenzkranke aufeinandertreffen und einen schlechten Tag haben, kann es zu Beleidigungen kommen oder im schlimmsten Fall sogar in einer Prügelei enden, doch selbst wenn es dazu kommt, können die Betroffenen sich manchmal schon direkt nach dem Ereignis nicht mehr daran erinnern.
Allerdings geraten nicht nur Prügeleien in Vergessenheit, manche Bewohner vergessen im Laufe der Zeit auch gewisse Dinge oder sogar Menschen, zum Beispiel die Pfleger/innen oder sogar ihre Familien. Es kann auch passieren, dass Bewohner in ihrer Kindheit oder auch als Erwachsene etwas Traumatisierendes erlebt haben, es jedoch erst im Alter verarbeiten und sich deshalb Dinge einbilden wie beispielsweise von den Pfleger/innen beklaut, geschlagen oder sogar missbraucht zu werden.
Aber nicht nur bei den Bewohnern gibt es Dinge, welche man sich anders vorgestellt hätte, auch die Pfleger/innen haben es nicht immer leicht. Zu der ständigen Unterbesetzung kommt noch hinzu, dass auch die Pfleger/innen Gewalt von den Bewohnern erfahren können. Manche Bewohner wissen gar nicht, was sie tun, sind nicht ganz bei Bewusstsein und schlagen grundlos zu. Zwar entschuldigen sich manche direkt danach, doch trotzdem ist das sehr gefährlich. Außerdem wird der Beruf der Pfleger/innen extrem unterschätzt, da viele gar nicht wissen, welchen Belastungen die Pfleger/innen ausgesetzt sind.
„Viele wissen gar nicht, was alles dazugehört. Du bist alles für sie. Du lachst mit ihnen, du weinst sogar mit ihnen. Es ist nicht einfach nur so, dass du sie sauber machst, ihre Exkremente wegmachst, Salbe auf ihre Wunden schmierst und sie anziehst, man ist auch ihr engster Kreis. Wir sind alles: von Freund, Feind, Pfleger bis zur Familie für sie. Oftmals sind wir auch die einzigen, die sie noch haben“ Zitat: Katharina Holzer (Pflegerin).
In den letzten Wochen konnten die Eltern für ihre Kinder zwischen zwei unterschiedlichen Beschulungsformen entscheiden, diese waren, dass sie entweder abwechselnd jeden Tag in die Schule gehen und im Homeschooling lernen oder dauerhaft im Homeschooling bleiben. In den Jahrgängen 5 und 6 gab es dazu noch die Möglichkeit der Notbetreuung.
Doch ab nächstem Monat, den 01. März 2021, ist die Präsenzpflicht wieder halbwegs gültig. Das bedeutet, alle Schüler*innen müssen jeden zweiten Tag in die Schule kommen.
Gibt es auch neue Regeln?
Nein! Die altbekannten Hygieneregeln müssen natürlich weiterhin beachtet werden, aber neue gibt es erstmal nicht.
Diese Regeln sollen trotz der Lockerungen ernst genommen werden, vor allem wegen der neuen Mutationen des Virus.
Und wann geht es wieder normal weiter?
Unbekannt! Bisher weiß noch niemand, wie es weitergeht, aber fürs erste und so lange die Zahlen der Corona-Positiven nicht ansteigt, wird diese Art der Beschulung weiterhin bestehen.
(Alle bestehenden Regeln und Information könnt ihr in meinem letzten Artikel: „Neuer Corona-Lockdown, was bedeutet es für unsere Schule und worauf müssen wir achten?” finden.)
Quellen: Schulleitung der Schule an der Schaumburger Straße, buten-un-binnen.de
Foto: pixabay
18.02.2021 (ah)
2020 war ein hartes Jahr und auch 2021 scheint keine Gnade walten zu lassen.
Viele Schüler/innen sind noch immer im dauerhaftem Homeschooling, doch kommen sie ganz alleine ohne Lehrer/innen mit den Aufgaben nicht klar, dies wurde bei manchen auch im Zeugnis deutlich.
Lehrer, Eltern und auch Politiker stritten darüber, ob es sinnvoll wäre, das Schuljahr zu wiederholen, um allen Schüler/innen, welche dieses Jahr durch das Distanzlernen große Probleme hatten, eine zweite Chance zu geben, denn der Rückstand könnte später beim Abschluss oder im Abi deutlich werden. Lange wurde überlegt, wie man dieses Problem lösen könne, denn natürlich gab es auch Schüler/innen, welche dieses Jahr ohne große Probleme überstanden haben und sich womöglich sogar verbessert haben und ihnen gegenüber wäre eine verpflichtende Wiederholung des Schuljahres nicht fair.
Deshalb waren sich am Ende alle einig, dass Schüler/innen das Jahr freiwillig wiederholen können sollten, ohne dass es als „Sitzenbleiben“ abgestuft wird. Vor allem Schüler/innen mit großem Lernrückstand sollte dies besser helfen, als zu versuchen diese Lücken nun in kurzer Zeit wieder zu füllen.
Also muss keiner Angst haben, das Jahr nicht zu schaffen oder es nochmal wiederholen zu müssen, obwohl er/sie gut mitgekommen ist, denn jedem ist es nun frei zu entscheiden, ob er/sie das Jahr lieber einmal wiederholen möchte oder eben nicht. (ah)
Info-Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Was-fuers-Sitzenbleiben-spricht-und-was-nicht-article22306888.html
Entwickelt wurde die App “GarageBand” 2002 von Apple, erschienen ist sie rund zwei Jahre später.
GarageBand ist ein Musikprogramm, auf dem ihr professionelle Beats, Songs oder auch alles andere, was mit musikalischen Tönen und Gesang zu tun hat, produzieren könnt. Wenn ihr die App öffnet, wirft sie euch in einen Sammelbildschirm, in dem es ganz viele unterschiedliche Instrumente wie z.B die Gitarre oder das Keyboard gibt, in der man aber auch seine eigene Stimme zum Gesang aufnehmen kann. Wenn ihr als Beispiel auf des Keyboard geht, könnt ihr auf dem Bild in der Mitte verschiedene Klaviere oder Pianos wählen. Die aufgenommenen Tonspuren könnt ihr dann nach Belieben kürzen und bearbeiten.
Kommen wir zu den Loops. Was ist ein Loop?, fragen sich jetzt bestimmt einige. Ein Loop ist quasi eine sich wiederholende Musik-Sequenz, die es dort bei GarageBand in vielen verschieden eingeteilten Kategorien gibt z.B. RnB, EDM, Elektro Funk, Rock oder Chinesisch. Wenn man auf eine der Loop-Kategorien geht, hat man direkt ganz viele Musikspuren, von denen die meisten sich wiederholen, die man dann ganz einfach zu einem Beat kombinieren kann. Dann kann man mit den Instrument-Spuren noch ein paar Drums oder etwas mit dem Keyboard auf die Loops seiner Wahl legen und schon hat man seinen eigenen Beat oder Song. Der künstlerischen Freiheit sind dort keine Grenzen gesetzt. Ich selbst habe es auch schon ausprobiert und ich kann nur sagen, dass es sehr viel Spaß macht, es ziemlich leicht ist und sich dort viele verschiedene Möglichkeiten bieten, sich seinen eigenen Song nach Belieben zu gestalten.
Foto: dsj
Wenn man nicht grade damit beschäftigt ist die Aufgaben aus dem Homeschooling zu machen, dann ist einem oft langweilig und statt alle Serien, die es so gibt, durchzuschauen, kann man doch auch mal etwas lesen oder?
Die Frage ist nur, was? Ich hab da einen Vorschlag, den ich aus persönlichen Erfahrungen empfehlen kann, und zwar die Silber Bücher von Kerstin Gier. In den drei Bänden geht es darum, dass die Mutter von Liv, der Protagonistin, einen neuen Freund hat und Liv zusammen mit ihrer Mutter, ihrer Schwester Mia und deren Hund Buttercup nach London ziehen muss. Dort wartet ein neues Leben auf sie mit zwei neuen Stiefgeschwistern (Grayson und Florenz) und dem neuen Stiefvater Ernest. Eigentlich soweit so normal, allerdings fängt Liv sobald sie ihre neue Familie kennenlernt an luzid zu träumen, das heißt, dass sie in ihren Träumen genau weiß, dass sie gerade träumt. Doch nicht nur das, sie merkt nämlich nach einer Zeit, dass sie mit Grayson und seinen Freunden zusammen träumen kann. Das klingt zwar ziemlich cool, aber als sich auf einmal herausstellt, dass sie diese Fähigkeit eventuell von einem Dämon haben, wird die ganze Sache erst richtig spannend.
Das Buch ist es wirklich wert, es zu lesen.
Foto: lsb
18.02.21 (aa)
Warum gehst du zur Schule?
Lamin: Weil ich mich mehr konzentrieren kann.
Maysam: Weil ich besser lernen kann.
Wie findest du den Unterricht jetzt?
Lamin:Gut, weil ich schnell dran genommen werde.
Maysam: Ich finde ihn nicht so gut, weil die Hälfte zu Hause bleibt und nur die Hälfte zur Schule geht.
Ist es besser mit wenigen Leuten Unterricht zu machen?
Lamin: Nein, es ist langweilig in den Pausen.
Maysam: Ja, es ist gut, weil man besser Abstand zu anderen Leuten halten kann.
Was findest du positiv?
Lamin:Dass ich mich besser konzentrieren kann.
Maysam: Man wird schnell dran genommen.
Was findest du negativ:
Lamin: Es ist sehr langweilig.
Maysam: Mir ist sehr schnell langweilig.
Das Interview führte Ahmad Al Alami.
25.02.2021 (ah)
„Mein Name ist Katharina Holzer, ich bin 44 Jahre alt, arbeite in der Pflege und habe die Corona-Impfung bekommen“,
so leitet die Befragte das Interview ein.
Direkt stellte sich mir die Frage: „Hattest du schon Corona?“
Katharina antwortet daraufhin: „Ja, ich war drei Wochen an Corona erkrankt.“
„Hattest du auch Symptome?“
„Ja, meine Symptome waren Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Fieber, Gliederschmerzen, Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, ein ziemlich starker Druckschmerz auf der Brust, welcher mir das Atmen erschwerte und ich habe meinen Geschmacks- und Geruchssinn verloren.“
Nähern wir uns nun mehr dem Beruf und der Impfung: „Ist es in der Pflege Pflicht, sich impfen zu lassen?“
„Nein, ist es nicht, die Impfung ist freiwillig, aber es wird gerne gesehen, wenn man sich impfen lässt“, entgegnet Katharina.
„Warum genau hast du dich impfen lassen?“
„Ich bin ehrlich, ich habe lange überlegt, ob ich mich wirklich impfen lasse, da ich schon Angst vor dem Impfstoff hatte. Aber da ich mich und andere schützen will, habe ich mich dann doch dafür entschieden.“
„Wann hast du die Impfungen bekommen?“
„In diesem Jahr. Die erste habe ich im Januar bekommen und die zweite im Februar.“
„Wie ging es dir nach der Impfung? Viele Menschen hatten Nebenwirkungen, du auch?“
„Bei der ersten Impfung hatte ich nach einer Stunde Kopfschmerzen, mir war übel, mein Arm tat weh und ich hatte Gliederschmerzen. Abends hatte ich dann auch etwas Fieber und musste mich einen Tag krankmelden. Bei der zweiten Impfung hatte ich eine Woche lang Kopf- und Armschmerzen, musste mich jedoch nicht krankmelden und war in der Lage zu arbeiten“, so beantwortet Katharina die Frage.
„Hättest du dich auch impfen lassen, wenn du nicht in der Pflege arbeiten würdest?“
„Ganz ehrlich, ich weiß es nicht, ich denke eher nicht“, gibt sie zu.
„Was denkst du von Leuten, welche sich nicht impfen lassen? Denkst du schlechter über sie?“
„In meinen Augen muss das jeder selbst entscheiden, was er seinem Körper antun möchte und was nicht. Ich kann es verstehen, dass viele Angst haben, da die Impfstoffe schnell auf dem Markt waren und wenig erprobt wurden.“
„Was glaubst du selbst, wie wirksam die Impfung wirklich ist?“
Katharina erwidert: „Ich glaube schon, dass die Impfung wirksam ist, aber ich glaube auch, dass man sich - zwar mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit - trotzdem anstecken kann. Man darf ja auch nicht vergessen, dass jeder Körper anders reagiert, denn jeder Körper hat ein anderes Immunsystems, daher wirkt die Impfung auch bei jedem anders.“
„Hattest du Angst vor der Impfung?“
„Nein, nicht vor der Impfung an sich, sondern eher vor dem Impfstoff, da ich ja nicht wusste, welche Nebenwirkungen auf mich zukommen könnten“, repliziert Katharina ehrlich.
„Haben sich alle Mitarbeiter/innen bei dir im Haus impfen lassen?“
„Der größte Teil ja, allerdings gibt es auch ein paar Kollegen, welche sich noch nicht impfen lassen haben.“
„Wurden die Bewohner auch geimpft?“
Auf diese Frage antwortet Katharina: „Das ist das gleiche wie bei meinen Kollegen, einige haben sich impfen lassen, andere wiederum haben die Impfung abgelehnt und andere durften aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden.“
„Müssen du und deine Kollegen trotzdem getestet werden?“
„Ja, wir werden nach wie vor zweimal in der Woche getestet, dies wird bei uns vom geschulten Personal durchgeführt, wir bekommen den sogenannten Schnelltest.“
„Wer entscheidet für Bewohner/innen, welche ihre Entscheidungen nicht mehr selbst treffen können, ob sie die Impfung brauchen oder nicht?“
Auf diese Frage entgegnet Katharina: „Entweder die Angehörigen, oder ein gesetzlicher Vormund, falls es keine Angehörigen mehr gibt.“
„Hast du noch irgendwelche abschließenden Worte für unsere Leser/innen?“
„Ich hoffe, dass alle gesund bleiben, der Lockdown bald ein Ende hat und sich noch ein paar mehr Menschen an die einfachen Regeln halten, um das Ende dieser Situation zu beschleunigen.“
Das Interview führte Anastasia Holzer
Foto: Katharina Holzer
Interview mit Finn aus der 9b. Er hat sich entschieden, Homeschooling zu machen anstatt in die Schule zu gehen und dort am Präsenzunterricht teilzunehmen.
Frage 1: Wann stehst du auf?
Ich versuche eigentlich immer um 7.30 Uhr aufzustehen, meistens wird es aber eher 8.00 Uhr.
Frage 2: Kannst du in Ruhe arbeiten?
Ich kann eigentlich in Ruhe arbeiten, gerade wenn ich mit jemanden zusammenarbeite.
Frage 3: Schaffst du deine Aufgaben immer rechtzeitig?
Ich bekomme meine Aufgaben meistens rechtzeitig hin, aber natürlich habe ich auch schon einmal eine Aufgabe übersehen, grundsätzlich bekomme ich das hin.
Frage 4: Hast du schon mal ein Meeting verpasst?
Ich habe einmal ein Meeting verschlafen, da habe ich mir vergessen einen Wecker zu stellen.
Frage 5: Machst du gerne deine Kamera an, wenn nein warum?
Beim Lernen mache ich nur manchmal meine Kamera an, weil es komisch ist alleine die Kamera an zu haben.
Frage 6: Ist dir langweilig?
Nein, mir ist meistens nicht langweilig.
Frage 7: Was machst du, falls dir doch langweilig ist?
Wenn mir langweilig ist, dann schaue ich meistens eine Serie, mache Sport oder spiele Onlinespiele.
Frage 8: Hast du etwas für die Zukunft gelernt?
Ich habe für die Zukunft gelernt, wenn man normale Sachen wie zum Beispiel Fußballtraining oder Schule nicht machen kann, dass es sehr komisch ist und man aus dem Rhythmus raus kommt.
Das Interview führte Nico Wohltmann (nw).
Der aktuelle Lockdown hat an den Regeln an unserer Schule nicht viel verändert, deswegen wurde entschieden, dass die Beschulungsregelung ähnlich wie zuvor bestehen bleibt.
Also anstatt der drei unterschiedlichen Beschulungsformen herrschen nach den Halbjahresferien nur noch zwei.
Diese sind, entweder jeden zweiten Tag zur Schule zu gehen oder dauerhafter Online-Unterricht von zu Hause.
(Außer in der fünften und sechsten Klasse, in denen wird weiterhin eine Not-Betreuung vorhanden sein!)
Darauf müsst ihr bei eurem Schulweg achten.
Es gilt ab dem 1. Februar eine medizinische-Maskenpflicht in den Öffentlichen Verkehrsmitteln und auch in allen Supermärkten. Doch wird noch entschieden, ob diese Regelung nur für über 16-Jährige gilt.
Es gelten alle Regelungen des letzten Lockdowns. Das bedeutet auch die “Maximal-eine-Person-aus-einem-anderen-Haushalts-Regelung".
Deswegen wird auch weiterhin nur eine Person pro Tisch sitzen dürfen.
Erstmals sieht es so aus, als wenn der Lockdown bis zum 14. Februar 2021 andauern wird und damit auch die neuen Regeln an unserer Schule gelten.
Doch weiß man noch nicht genau, ob sich die Zahlen der positiven getesteten Corona-Patienten bis zum 14. Februar ausreichend senken werden. Darum wird von der Behörde dazu aufgerufen, seine sozialen Kontakte möglichst weit zu reduzieren
(me)
Quellen: Schulleitung der Schule an der Schaumburger Straße, buten-un-binnen.de
Jeder weiß ja, dass Biden seit dem 7. November zum 46. Präsident der Vereinigten Staaten gewählt wurde, aber ich habe mich gefragt, wie wird das hier gesehen? Hier an unserer Schule? Slso erzähle ich euch jetzt das wichtigste über die Kandidaten. Am Ende könnt ihn dann abstimmen.
Biden will den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen rückgängig machen. Er will die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto Null senken, dazu möchte er ein dichtes Netz von Ladestationen für E-Autos bauen. Im Thema Bildung ist ein Ziel das er verfolgt, dass Kinder, deren Familien jährlich weniger als 125.000 Dollar (ca. 103.500€) Einkommen haben, kostenlos studieren können. Trump hat sich bei dieser Wahl fast gar nicht zu konkreten Wahlzielen geäußert, allerdings kann man eventuell noch an seinen Wahlversprechen von 2016, Steuersenkung und den Bau der Mauer an der Grenze von Mexico, glauben.
(lsb)
Durch die momentane Corona-Lage ist alles komplizierter und anders, vor allem bekommen Schüler dies zur Zeit zu spüren, denn der Unterricht findet nicht normal statt, darunter leidet auch unsere Schülerfirma.
Coronabedingt können keine wöchentlichen Verkaufsstände stattfinden, um die Produkte zu verkaufen. Allerdings konnte vor den Weihnachtsferien nochmal gut verkauft werden, dies geschah durch einen kleinen Verkauf im Lehrerzimmer. Vor allem waren die recycelten Kerzen sehr beliebt und verkauften sich gut. Trotz aller Auflagen, welche durch Corona beachtet werden müssen, konnte sich die Schülerfirma letzten Donnerstag (21.01) im Textilraum treffen, um weitere Produkte herzustellen.
Wie es weitergeht weiß momentan keiner, trotzdem hoffen wir, dass sich die Schülerfirma weiterhin treffen und neue Produkte herstellen kann, um sie irgendwann wieder wie gewohnt jede Woche verkaufen zu können. (ah)
Schülerfirma
Schülerfirma
Schülerfirma
(nw)
Wir freuen uns über dein Interesse und hoffen, dass du Themen in unserer Schülerzeitung Schaumstoff findest, die dich interessieren!?
Wenn du ein bisschen gestöbert hast, kannst du sicher auch diese drei Fragen beantworten und bei unserem Preisausschreiben mitmachen:
Bei richtiger Beantwortung folgender drei Fragen gibt es einen Preis zu gewinnen:
1. Was passiert, wenn Kühe rülpsen?
2. Wer war die Siegerin der letzten Talentshow und mit welchem Talent hat sie gewonnen?
3. Welcher Werder-Profi wurde für die Schülerzeitung interviewt?
Antworten an: s.maas4@schule.bremen.de
Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los. Teilnahmeschluss ist der 15.01.2021. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück!
Und was für eine Aufklärungskampagne?
Es ist ein Wettbewerb gegen das verbreitete Komasaufen, bei dem Kunstwerke passend zum Motto eingereicht werden konnten und es sogar Preisgelder gab. Jugendliche von 12 – 17 Jahren konnten Plakate mit Ideen zu dem Thema einschicken. Daniela Ludwig die aktuelle Bundesdrogenbeauftragte ist die Schirmherrin der Kampagne.
Wahrscheinlich haben es eher wenig von euch mitbekommen, aber wir hatten eine Landesiegerin des diesjährigen Wettbewerbes 2020 an unserer Schule, Danice “Nicky” Göckeritz! (dsj)
Wenn du keine Lust mehr hast, eine Netflix-Serie nach der anderen zu schauen, schnapp dir bunte Stifte, lass deiner Fantasie freien Lauf, werd kreativ und gestalte eigene Grußkarten. Weihnachtskarten bieten sich zu dieser Zeit natürlich an, aber auch ein kleines Dankeschön oder ein Gruß an Freunde können Grund sein, eine Karte zu schreiben.
Im Internet findest du unter dem Stichwort "Handlettering” schöne Schriftarten zum Abzeichnen. Probier’s doch mal aus!
Text und Bild: MAA
Nein ist sie nicht, aber wir haben viele Talente hier, so dass man denken könnte,
dass wir eine Kunstschule wären. Letztes Jahr haben viele Schüler am WP-Kunst
teilgenommen oder in den Schwerpunktklassen gearbeitet und haben schöne Bilder gezaubert, die einen fasziniert haben.
Wir würden denken, dass es Sie und euch auch vom Hocker haut. Schöne Bilder und angemalte
Steine kann man hier besichtigen.
(Fotos und Text: jl)
Der Wahlpflichtkurs Kunst an unser Schule, geleitet von Frau Schulte, versorgt uns immer wieder mit neuer Kunst. Im Schuljahr 2019/20 gab es zum Beispiel die Themen: ein kunstvolles „Mensch ärgere dich nicht“, Kunst auf Brot, unter dem Motto "Corona” mit Masken und Toilettenpapier berühmte Kunstwerke nachstellen, Corona-Cartoons und auch "Bunt statt blau”- Kunstwerke. Bei dem Thema „Bunt statt blau“ wurde den Schülern die Aufgabe gestellt, ein Bild zu malen, um auf das Thema Komasaufen (s. auch “Alkohol? Da kenn ich kein Limit”) aufmerksam zu machen. Diese Bilder wurden landesweit ausgewertet. In dem Bundesland Bremen hat sogar eine Schülerin unseres Kurses den ersten Platz gemacht. Man sieht, dass der WP-Kurs unsere Schüler motiviert und weiterbringt. Und wir hoffen auf noch viele weitere junge Talente, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. (Bild und Text: me)
In der jetztigen Zeit hab zumindest ich viel Langeweile. Alle Sportvereine oder andere Organisationen für Jugendliche haben zu.
Was soll man in dieser Zeit denn machen?
Ich hätte eine Idee! Da es zumindest meiner Meinung nach viel zu kalt ist, um draußen etwas zu machen, kann man drinnen coole Collagen erstellen. Denk dir dazu einfach ein Thema aus, z.B Bilder von dir und deinen Freunden, von süßen Tieren oder von der Natur. Drucke dir dazu passende Bilder entweder Zuhause oder in einer Drogerie aus. Nimm dir die Bilder und schneide sie zurecht, damit sie in deine Collage passen. Nimm dir als Hintergrund ein Blatt (DinA3 oder DinA4 je nach deiner Bildmenge) und lege die Bilder so zurecht, wie du sie gerne hättest. Dann klebst du sie auf und kannst sie wahlweise noch mit süßen Stickern oder Klebeband verzieren.
Fertig!
Das fertige Bild kannst du dir aufhängen oder zu Weihnachten verschenken. Viel Spaß beim Nachmachen! (lsb)
Foto: M. Beering
wenn jetzt nicht, wann dann?
jeder von uns würde gerne sport machen, aber manchmal hat man keine zeit oder man muss bis nachmittags in der schule bleiben oder…
aber jetzt hast du keine ausrede mehr!!!
du bist die ganze zeit zu hause und guckst netflix? mach doch sport.
Z.b mein freund und ich haben im lockdown im frühling eine challenge gemacht, dass wir 30 tage sport machen müssen. es hat spaß gemacht.
Du kannst dafür zwei Apps runter laden
eine sagt dir, wie viel du gelaufen bist
und eine gibt dir aufgaben, die du machen sollst
Wie heißen diese apps?
1. 30 tage fit
2. running adidas
viel Sport und Spaß!
(Text und Foto: aa)
Komasaufen, diesen Begriff hat der ein oder andere sicherlich schon mal gehört, aber was ist das eigentlich? Unter dem Begriff „Komasaufen“ (auch „Rausch- oder Kampftrinken“ genannt) versteht man das Trinken einer großen Menge Alkohol und das in kürzester Zeit. Es handelt sich hierbei aber nicht ums Genießen, stattdessen wird gezielt der Rausch und die Betrunkenheit gesucht. Das Komasaufen ist meistens bei Jugendlichen sehr beliebt, doch auch Erwachsene verfallen der Verlockung des Komasaufens. In der Regel besteht beim Rauschtrinken keine Alkoholabhängigkeit, nur wenige Menschen werden davon süchtig, trotzdem kann das Komasaufen massive Folgen, wie beispielsweise eine Alkoholvergiftung mit sich ziehen. (ah)
Bild: pixabay
Könnt ihr im Moment aufgrund von Corona nicht mehr ins Kino gehen? Dann baut euch zu Hause ein Kino.
Für ein eigenes Kino braucht ihr:
einen Beamer
Popcorn
Nacho Chips
Käse
Scharfe Sauce
Netflix
Amazon Prime
AppleTV
Disney+
Joyn
Twitch
YouTube
und eine weiße Wand
Ach ja, gute und günstige Beamer findest du im Internet.
(bf)
Bild: pixabay
Mir ist sehr langweilig, ständig nur Hausaufgaben! Es ist gefühlt mehr als in der normalen Schulzeit. Ich sehe meine Freunde kaum noch und bin froh, dass es social media gibt, so dass ich mich mit meinen Freunden austauschen kann und weiter mit ihnen in Kontakt stehen kann. (fp)
Liebes Tagebuch,
es hat jetzt inzwischen die, ich glaube, 5. Woche in Quarantäne begonnen und langsam fällt mir die Decke auf den Kopf! Jeden Tag die gleichen Menschen, die gleiche Umgebung, die gleichen Aufgaben…. Mittlerweile ist es schon ein großes Erlebnis rauszugehen und den Briefkasten zu leeren oder die Mülltonnen raus- und wieder reinzustellen! Naja aber ich denke, ich darf mich nicht so beschweren, denn ich kann von Glück sprechen, dass wir einen Garten haben. Gerade bei diesem zum Teil tollen Wetter ist es eine echte Erleichterung. Ich kann Tischtennis spielen, Basketball spielen und vieles mehr. Ohne all das wären meine Augen jetzt wahrscheinlich schon vom ganzen Netflixgucken quadratisch geworden. Von daher nochmal viel mehr Mitleid an alle, die keinen Garten haben und stattdessen zu „kleinen, schönen“ Spaziergängen von Ihren Eltern gedrängt werden.
Ich hoffe, dass sich die Situation in den nächsten Tagen/Wochen ändert … Ich hätte niemals gedacht, dass ich das jemals sagen würde, aber langsam vermisse ich Schule. Grund dafür sind allerdings hauptsächlich meine Freunde, die ich in der momentanen Lage nicht oft sehen kann, statt das „klassische“ Lernen und Unterricht.
Mal schauen wie´s weiter geht…
Deine Lotte (lh)
In dieser schweren Zeit hat man doch oft Langeweile, also wieso nicht mal wieder was lesen? Deshalb empfehle ich euch mein lieblings buch.
“Bff~!! (or ‘til death do us part" das Buch wurde von Luna F. Darko (auch bekannt als kitthey/lulu/kittischnitti) geschrieben. Luna wurde 1991 in Deutschland geboren und lebte in ihrer Jugend in einem Wohnheim, wo sie im Alter von 16 anfing an dem Buch “Vergessene Kinder” zu schreiben. Da diese Geschichte sie nie ganz losgelassen hat beschloss Luna diese Geschichte zu beenden und somit entstand diese Buchreihe. Bff~!! (or ‘til death do us part) ist das vierte Buch dieser Reihe. Dieses Buch widmet sich einer außergewöhnlichen Freundschaft, die bis an die Grenzen der Erträglichkeit des Lebens reichte. Momo war der wichtigste Mensch in Pias leben und somit immer präsent in den Köpfen der Leser, doch wie kann es sein, dass wir über den wichtigsten Menschen in Pias leben nichts wissen? Wer war Momo überhaupt? Dieses Fragen widmet sich Luna Darko in diesem Buch. Ein sehr schönes Buch mit vielen farbigen Illustrationen der russischen Künstlerin “Darina Ignateva” Insgesamt hat das buch 960 Seiten, doch ist sehr lesenswert. (ah)
(Passagen weise übernommen von : https://www.amazon.de/BFF-death-part-Luna-Darko/dp/3960960735 )
MAMDER?!!! Was sind MAMDER? Wer ist MAMDER? Ein neues ausgedachtes Wort von mir!!! In einer so ungewöhnlichen, unwirklichen Zeit erlaube ich mir ein neues Wort zu erfinden. MAMDER setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, und zwar aus den Wörtern Mama und Kinder: MAMDER !!! Hiermit möchte ich natürlich nicht die Männer oder Väter ausschließen. Dies ist halt MEIN Wort!!!
Ich lebe mit meiner Mama alleine! Ich kann mich nicht erinnern, dass wir beide so viel Zeit, wie in der letzten Zeit; in der Coronazeit gemeinsam verbracht haben. Meine Mama ist Erzieherin und ich bekomme durch sie mit, wie viele Kinder jetzt noch mehr Zeit mit ihren Mamas verbringen. MAMDER-ZEIT.
Auch wenn diese Zeit mir auch ein bisschen Angst macht, genieße ich es, mit meiner Mama jetzt so viel zusammen machen zu können. Ostern zu zweit, Fernsehen gucken, gemeinsam Musik hören, im Garten arbeiten, entspannen und über die Schule sprechen.
MAMDER wünsche ich allen, da das für mich bedeutet, zusammenzuhalten - auch wenn es manchmal schwer ist!! Einfach das Beste aus der ganzen Situation zu machen!!!
LR
Jeden Freitag finden Demos mit 30.000 Menschen auf dem Bremer Marktplatz statt, die etwas bewirken und verbessern sollen. Aber was soll sich dadurch überhaupt verbessern? Warum gehen die Schüler/innen der Oberschule an der Schaumburger Straße freitags auf die Demos und was wollen sie dadurch ändern? Bringt Fridays for Future überhaupt etwas?
Vor ein paar Wochen startete ich eine Umfrage im Internet (Instagram und Twitter), um herauszufinden, ob die Menschen glauben, dass sich schon etwas verbessert hat.
Die Ergebnisse der 20 Personen sind wie folgt*:
- mehr Menschen informieren sich über den Klimawandel & seine Folgen
- weniger Plastikkonsum
- größeres Interesse an den Klima-Demos
- einzelne Personen versuchen mehr aufs Fliegen oder Autofahren zu verzichten
- der Fleischkonsum wird bei vielen reduziert
- beim Einkaufen selber Taschen mitnehmen, anstatt Tüten zu kaufen
- mehr Leute fahren öfter mit dem Fahrrad anstatt das Auto zu benutzen
- ein paar Menschen steigen auf Ersatzprodukte um, wie z.B. Hafermilch statt normale Milch
- immer öfter werden Sachen aus Unverpacktläden oder Second Hand Shops gekauft
Es zeigt sich also, dass sich schon einige Einstellungen der Menschen verändert haben. Hoffentlich werden es noch mehr, denn schon durch kleine Verbesserungen können wir dazu beitragen, unsere Erde zu schützen. (ah)
*Statements wortwörtlich übernommen
Klima ist ein großes Thema, das auch Schüler und Schülerinnen beschäftigt. Klima und Wetter ist ein Unterschied.
Beim Wetter spricht man über einen Zeitraum von Tagen und Wochen und beim Klima ist es ein langfristiger Zustand.Das Klima ist also im Gegensatz zum Wetter nicht direkt messbar. Deutschland befindet sich zum Beispiel in der kühlgemäßigten Klimazone.
Man beobachtet das Klima über längere Zeit an einem Ort, denn das Klima verändert sich nur sehr langsam. Die Menschen tragen auch etwas dazu bei, dass sich das Klima verändert.
Die Menschheit beeinflusst zum Beispiel durch Nutzung fossiler Brennstoffe, Abholzen von Regenwäldern und Viehzucht zunehmend das Klima und die Temperatur auf der Erde.
Die Erde wird zudem durch Fabriken, Autos und Flugzeuge stärker erwärmt, weil sie Kohlenstoffdioxid ausstoßen.
Ziemlich sicher scheitert Deutschland momentan an seinem Ziel, die Klimaerwärmung um 2 Grad zu reduzieren. Denn bis 2020 sollte der Ausstoß der Treibhausgase um 40% reduziert werden.
So wie es aussieht, schaffen wir gerade einmal 30%.
Das Klima ist wirklich ein großes und wichtiges Thema.
Wir alle sollten versuchen, was für unsere Zukunft zu tun.
Vor allem gilt das für uns Jugendliche. (as)
Freitags gehen viele Schüler auf die Straße und demonstrieren gegen den Klimawandel. Aber was für Auswirkungen hat der Klimawandel überhaupt?
Ganz allgemein kann man den Klimawandel nicht aufhalten, aber wir Menschen beschleunigen den Klimawandel durch z.B das Auto fahren, weil da bestimmte Gase entstehen, die der Umwelt schaden. Überhaupt schuld daran sind Treibhausgase, so wie Kohlendioxid (CO2). Das wird z.B. von unseren Fabriken produziert oder auch von unseren Autos.Was bestimmt nicht viele wissen, ist, dass auch Kühe, wenn sie rülpsen, Methan ausstoßen. Methan ist auch ziemlich klimaschädlich.
Bäume können CO2 aufnehmen und filtern, aber Menschen holzen auch immer mehr Wälder ab.Wir sehen ja heute schon was der Klimawandel anrichtet. Es passieren viel mehr Naturkatastrophen: Überschwemmungen, Dürren, Brände und weiteres. In den ärmeren Ländern kommt es auch dazu, dass die Menschen zu wenig bis kein Trinkwasser haben oder auch Ernte durch Überschwemmungen zerstört wird, wodurch es dann weniger Nahrungsmittel gibt. Denn die ärmeren Länder können sich nicht gegen die Folgen des Klimawandels schützen. Also eigentlich sollten sich alle Politiker schleunigst zusammen setzen und sich einig werden, wie sie die Erderwärmung verlangsamen können. (jd)
Wir haben 93 Schülerinnen und Schüler aus den 5. - 9. Klassen der Schaumburger Schule gefragt, womit sie zur Schule fahren: Insgesamt 9 der Befragten fahren mit dem Auto, 38 Kinder fahren mit Bahn und Bus. 49 Kinder fahren mit Fahrrad zur Schule und 17 Befragte haben „Anderes“ ausgewählt: Unter „Anderes“ hat die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler „zu Fuß“ (14) ausgewählt. Außerdem fahren ein Paar manchmal mit dem Roller oder mit dem Skateboard.
Ich finde, dass wir zu wenig „Anderes“ haben, zum Beispiel zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Skateboard. Der größte Teil fährt aber schon mit dem Fahrrad, was gut für unser Erde ist. Zu viele fahren aber trotzdem noch mit der Bahn oder dem Bus, was aber trotzdem besser ist, als mit dem Auto. (jd)
Endlich ist es soweit – heute, am 24.10.2019, versammeln sich die Klassensprecher und die derzeitige Schülervertretung in der Aula unserer Schule, um die neue Schülervertretung zu wählen. Gut vorbereitet beginnen die Kandidaten mit ihren Reden, in denen es z.B. um den baulichen Zustand der Schule und der Toiletten, die Preise des schuleigenen Kiosks, um die Stimmung innerhalb der Schule und den Einsatz von Streitschlichtern geht.
Bei der diesjährigen Wahl wurden die Schülerinnen Elli Angelova und Agnesa Fazliu zu den amtierenden Schulsprecherinnen gewählt. Joaquin Sanchez Perez vertritt den 5./6. Jahrgang als Jahrgangssprecher, Dilanur Kaplan steht für den 7./8. Jahrgang und Elli Angelova ist neben ihrer Rolle als Schulsprecherin die Jahrgangssprecherin der 9. und 10. Klassen. Außerdem wählten die Klassensprecher drei GSV (Gesamtschülervertretung) – Vertreter, die zukünftig an den GSV – Sitzungen teilnehmen werden.
Daraus ergibt sich folgendes Gesamtbild der Schülervertretung:
Die Community Champions League, kurz CCL, ist eine Fußballliga, in der Mannschaften aus den 5. und 6. Klassen aus zwölf Bremer Schulen (u.a. auch die Schaumburger) ein Schuljahr lang gegeneinander spielen. Zeitgleich wird das Turnier auch in Ländern wie Holland, Ungarn und England gespielt.
Die Oberschule an der Schaumburger Straße veranstaltete den ersten Spieltag auf der Anlage des SV Werder, auf Platz 13. Das Eröffnungsspiel zwischen den Schaumburg Warriors und den Wilden von der Weser (Gymnasium Links der Weser) fand dank der Anwesenheit unseres kompletten 5. und 6.Jahrgangs und unserer Cheerleader in einer tollen Atmosphäre statt. Da war es fast schon egal, dass wir mit 1:4 verloren haben!
Im Rahmen des Turniers hatten Jennebah und Jamain die Gelegenheit, mit dem Werder Profi Nuri Sahin ein kurzes Interview zu führen:
Schaumstoff: Wie finden Sie das Event?
Nuri Sahin: Gut, ich bin ja selber Vater und finde es gut, dass Schulen auch solche Turniere organisieren, wo es nicht nur um Fußball geht sondern auch um Erziehung.
Schaumstoff: Sehen Sie diese Art von Events auch als Chance für etwas jüngere Spieler Aufsehen zu erregen?
Nuri Sahin: Bestimmt, hier sind ja auch ein paar talentierte Jungs und Mädels von Werder dabei, denke ich. Aber die Hauptsache ist ja, dass sie Spaß haben.
Schaumstoff: Danke, Nuri.
Text und Interview: Jamain Vargas (jv) und Jennebah Comte (jc). Foto: M. Stadler (STA)
In der Rubrik „Künstler des Monats“ wollen wir euch regelmäßig Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern unserer Schule vorstellen.
Den Anfang macht Livia Tudose, Klasse 7c
Die Talentshow-Siegerin Jennebah ist Redakteurin der Schülerzeitung „Schaumstoff“ und muss sich nun selbst den Interviewfragen zu ihrem Sieg bei der Talentshow stellen.
Schaumstoff: Wie bist du darauf gekommen, an der Talentshow unserer Schule teilzunehmen?
Jennebah: Frau Krietemeyer hatte mich angesprochen, da sie mich bei der Talentshow sehen wollte.
Schaumstoff: Anscheinend war es die richtige Entscheidung teilzunehmen. Warst du vor dem ersten Casting nervös? Und wie nervös warst du beim Finale?
Jennebah: Ja ich war nervös, ob ich weiterkomme oder nicht und bei dem Finale noch mehr. Das lag daran, dass bei meinem ersten Casting nur meine Freunde dabei waren und beim Finale fast alle meine Mitschüler.“
Schaumstoff:Wie lange tanzt du schon?
Jennebah: Schon circa sieben Jahre.
Schaumstoff: Wie hast du dich gefühlt, als du zur Siegerin gekürt wurdest?
Jennebah: Super, ich hatte ein gutes Gefühl und fand es toll, dass mich alle meine Mitschüler gefeiert haben und die ganzen Talentshow-Zuschauer so mitgefiebert haben.
Jennebah: Hast du in deiner Tanzschule („Tanzstudio Corinna Runge“, Anm. d. Red.) erzählt, dass du gewonnen hast?
Jennebah: Ja klar, meine Tanzpartner und meine Tanzlehrerin haben sich total für mich gefreut.
Danke, Jennebah, für das Interview. Im Namen der Redaktion „Herzlichen Glückwünsch zu deinem Sieg!“
Das Interview führte Jamain Vargas.
Die Baby-Bedenkzeit ist ein Projekt, in dem SchülerInnen für eine Woche Eltern sein können. Sie verbringen fünf Tage und vier Nächte mit einem Baby Simulator, mit dem Namen „RealCare-Baby“. Das „Baby“ hat einen Plastikchip in sich, das „Elternteil“ ein Plastikchip um sein/ihr Handgelenk. Wenn das Baby anfängt zu weinen, dann muss das Elternteil seinen/ihren Plastikchip an das Baby halten, damit das Baby weiß, dass sein/ihr Elternteil da ist. Um das Baby zu besänftigen muss es geschaukelt werden oder die Windel muss gewechselt werden. Wir haben für noch mehr Informationen einen Mitschüler befragt, der an der Baby-Bedenkzeit als Junge teilgenommen hat.
Er hat uns erzählt wie ein Baby seinen Alltag verändert hat. Er hatte ein leichtes Schamgefühl nach draußen zu gehen, oder mit der Straßenbahn nach Hause zu fahren, da das Baby jederzeit anfangen kann zu weinen. Es hat ihm außerdem nicht so viel Spaß gemacht, nachts aufzustehen, um das Baby zu schaukeln. Aber ansonsten fand er es eine schöne Erfahrung. Allerdings meint er, dass man den Simulator nicht mit einem echten Baby vergleichen sollte. Und er hatte vor dem Projekt vor, in seiner späteren Zukunft Vater zu werden und das hat sich auch nach dem Projekt nicht geändert. Auf jeden Fall kann er das Projekt auch für Jungs weiterempfehlen, da das Projekt eine sehr gute Erfahrung mit sich bringt.
Jennebah (9e) und Jamain (9b)
Tausende von Schülerinnen und Schülern verweigern den Freitagsunterricht, um auf der Straße Gesicht und Stimme für den Stopp des Klimawandels zu zeigen. Was im August 2018 in Schweden mit einer Schülerin anfing, bringt nun auch in Bremen seit Anfang Januar mehrere hundert junge Leute auf den Marktplatz. Mit Sprüchen wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ oder Plakaten, die sagen „Wofür sollen wir lernen, wenn wir keine Zukunft haben?“ und „Mama, was ist Schnee?“ läuft die Versammlung vom Marktplatz in die Neustadt und wieder zurück.
Alles in allem und auf den ersten Blick eine gute Sache. Junge Leute, die sich politisch engagieren und für ihre Meinung einstehen. Schnell kommt aber auch der Gedanke auf, dass Schülerinnen und Schüler die Demo als Vorwand nutzen, um nicht zur Schule zu gehen. So sind auch die Meinungen der Politiker gespalten. Zwar begrüßen fast alle das politische Engagement, viele können aber nicht nachvollziehen, warum dafür die Schulpflicht nicht erfüllt wird. Hinzu kommt, dass gerade in höheren Klassen, die dieses Jahr ihre Abschlussprüfungen schreiben, SchülerInnen wichtigen Unterricht verpassen.
Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass gerade unsere Generation nicht wegsieht und sich mit unserer Umwelt und den Konsequenzen unseres Handels auseinandersetzt. Auf die Frage, warum dafür die Schule geschwänzt wird, habe auch ich keine konkrete Antwort, aber vermutlich geht es darum, auf sich aufmerksam zu machen. Dass viele SchülerInnen diese Aktion unterstützen, ist denkbar, aber was sagen unsere Lehrkräfte dazu?
Im Kollegium gehen die Meinungen auseinander. Viele halten den Friday for Future für eine sehr gute Kampagne und unterstützen diese Aktion. Wiederrum andere finden, dass gerade in den höheren Klassen zu viel Unterricht verpasst wird.
Eine Frage,die unter Lehrern und Eltern häufig gestellt wird: Wie lange geht das eigentlich noch so?
Derzeitig ist noch kein Ende der Demonstrationen in Sicht. So werden sich wohl auch in den nächsten Wochen oder Monaten Gruppen von verschiedenen Schulen freitags am Marktplatz treffen und unter anderem fordern, dass die Energiegewinnung durch Kohle abgeschafft wird.
Für mehr Infos zu einzelnen Veranstaltungen kann man auch auf der Instagram Seite @fridaysforfuture.bremen nachgucken.
Nike Nagel (10a)
Hier geht es zu einem weiteren Artikel von Nike Nagel zu den Juniorwahlen Die Schaumburger wird politisch
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