Seit fast zwei Jahren schon ist Corona ein dauerhafter und dominanter Teil unseres Lebens.
Während der letzten Jahre musste jeder sein gewohntes Leben umkrempeln und auf vieles verzichten, doch die Stimme derer, welche neben anderen am meisten leiden mussten, wurde nicht gehört - die der Kinder.
Ende März 2020 fand eine junge Mutter und Psychologin, dass sich dies ändern sollte und wand sich mit einer Idee, dass Kinder Corona zeichnen sollten, wie sie es selbst empfinden, an das Schulmuseum.
Durch ihre Idee sollten Kinder und Jugendliche eine Stimme bekommen, sie sollten die Möglichkeit erhalten, ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen zur ersten Pandemie festzuhalten und somit Sprachanlässe zu schaffen.
Diese Idee führte zu einem Aufruf, welcher an mehrere Schulen weitergegeben wurde, um so viele Zeichnungen und Eindrücke zu sammeln, wie nur möglich.
Mehrere Bremer Schüler*innen von der ersten bis zur zwölften Klasse beteiligten sich an diesem Aufruf, unter anderen auch der WP-Kunst unserer Schule.
Fleißig setzten die Schüler*innen ihre Ideen um, so dass am Ende 585 Zeichnungen zusammenkamen, wovon schlussendlich 100 Zeichnungen ausgewählt und am 01.09.2021 in der Ring-Galerie der Zentralbibliothek ausgestellt wurden.
Unter diesen 100 Bildern befindet sich das Bild von Mascha Ellermann, einer Schülerin des Wp-Kunst unserer Schule.
Mit ihrem Bild „Jeder hamstert anders“ überzeugte Mascha nicht nur unsere Schülerschaft, sondern auch das Auswahlkomitee bei der Preisverleihung am 23.09.2021.
Nach ausführlichen Würdigung der Wettbewerbsidee und seiner Teilnehmenden ging es dann an die Premierung der Künstler*innen und ihrer Kunstwerke.
Die Kreativität hinter Maschas Bild und auch die Umsetzung beeindruckte alle so sehr, dass sie sogar einen Sonderpreis, in Form eines 40€ Otto Weller Gutscheins, für ihr Bild erhielt.
Ihr Bild hat eben überzeugt.