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Katastrophen bei der Abschlussfahrt

24.10.24 von Nele Kahrs

Am Montag kamen wir gegen 16Uhr nach neun Stunden Fahrt an unserem Hotel Olga in
Prag an und mussten unsere Koffer bis ins oberste Stockwerk tragen. Die Straßen waren
voller Baustellen, außerdem waren es 30°, genauso wie die ganze Woche. Nicht alle
Klassen waren in einem Hotel und bei den anderen gab es Streit in den Mädchenzimmern
wegen der Zimmeraufteilung.

Am Dienstag waren wir in Theresienstadt, wo wir 40 Minuten mit dem Bus hingefahren
sind. Als wir da waren, mussten wir auf die anderen Klassen warten - wieder bei 30° in
der Sonne - und als wir in Theresienstadt die Führung hatten, waren wir auch die ganze
Zeit in der Sonne. Als nach zwei Stunden die Führung beendet wurde, haben manche
noch das Ghetto besucht und die anderen mussten wieder in der Hitze warten.

Am Abend als wir im Hotel waren, durften wir mit der Bahn in die Stadt fahren und die
Lehrer meinten, alle unter 16 dürfen kostenlos fahren. Als wir in der U-bahn waren, kamen
Kontrolleure auf uns zu, deswegen sind wir alle ausgestiegen und wollten weggehen, weil
drei 16Jährige von uns sich kein Ticket gekauft hatten. Aber die Kontrolleure kamen uns
hinterher und meinten auf Englisch, dass sie unseren Ausweis brauchen. Wir mussten alle
1000 Kronen bezahlen (40€), weil unsere Lehrer uns falsche Informationen gegeben
hatten, aber am nächsten Tag haben wir das Geld von unserer Klassenlehrerin
wiederbekommen. Drei Schüler haben ihr Geld nicht zurückbekommen, weil sie schon 16
waren und sich bewusst keine Fahrkarte gekauft hatten. Einer von der Gruppe ist
weggegangen und zwei wollten hinterher gehen, aber die Kontrolleure haben die zwei
aufgehalten und meinten auf Englisch „Bleibt stehen, sonst rufen wir die Polizei!“ und
einer hat nicht bezahlt, weil wir eine große Gruppe waren und die Kontrolleure ihn nicht
bemerkt haben.

Am Mittwoch waren wir im Freibad und wir brauchten ungefähr zwei Stunden dorthin, weil
unsere Lehrer mit uns zuerst in die falsche Richtung gefahren sind. Wir waren auf dem
Weg zu einem Hallenbad, obwohl wir in ein Freibad gehen wollten.

Spät abends in der Bobbahn wurden uns die Regeln erklärt, aber die meisten haben sich
nicht daran gehalten. Am Ende waren sehr viele verletzt, weil die meisten in den Kurven
nicht gebremst haben.

Am Donnerstag waren wir Tretboot fahren und zwei Tretboote wurden fast von einer Fähre
überfahren und ungefähr 20 Minuten später sind zwei Tretboote fast ineinander gefahren.
Zum Glück wurde niemand verletzt.

Das Essen war morgens auch nicht so gut für die meisten, dafür war das Abendessen
lecker! Naja, zumindest fanden das unsere Lehrer.

Wie ihr seht, kann auf einer Abschlussfahrt ganz schön viel schiefgehen.