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Schule während der Nazizeit

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c schon länger mit dem Thema Nationalsozialismus. Nachdem schon die Gedenkstätte Bergen-Belsen besucht wurde und eine jüdische Zeitzeugin in der Schule war, stand nun der Besuch im Bremer Schulmuseum an.

Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler mit dem Leben zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Bremen vertraut gemacht. Die Vitrinen des Museums mit ihren anschaulichen Ausstellungsstücken konnten das Leben von Kindern in der Zeit von 1933-1945 gut vermitteln.

Danach studierten die Schülerinnen und Schüler zwei typische Schulstunden während der faschistischen Diktatur ein: Fräulein Gärtner wird entlassen, weil sie ein pazifistisches Gedicht von Erich Kästner im Unterricht behandelt. Und die Rechenstunde verbreitet mit Textaufgaben Angst vor Juden und Behinderten. Die Klasse 10c konnte sich so im szenischen Spiel in die Lage von Schülerinnen und Schülern der Nazizeit hineinversetzen.

Am Ende des Projekttages wurde noch der Erdbunker auf dem Gelände des Museums besichtigt.

Fotos & Text: S.Nakip