Die KunstlehrerInnen der Oberschule an der Schaumburger Straße haben sich in diesem Schuljahr auf ein gemeinsames Thema geeinigt, das nicht nur seit den Graffitis von Banksy spannend ist und eine große Bandbreite umfasst: Street Art! Hier ein paar Beispiele aus dem Unterricht:
Den zeitlichen Anfang machte die Kunstprofilklasse 6d, die zu diesem Thema in ihre Projektwoche am Schuljahresanfang arbeitete. Mit Acrylfarbe wurde Fliesen angemalt, die demnächst unseren Schulhof verschönern. Flusssteine sind mit Wünschen und Grüßen bemalt worden, um sie im Schulbezirk zu verteilen und mit Kreide hat die Klasse gleich zwei Mal auf dem Außengelände der Schule gearbeitet. Beim zweiten Mal war es die Aufgabe, sich selbst mit auf das Kreidebild zu platzieren und durch eine Fotoaufnahme „von oben“ einen Perspektivwechsel zu bewerkstelligen.
Der WP-Kunst-Kurs arbeitete zunächst ebenfalls mit Kreide – allerdings orientierten sie sich an dem Künstler David Zinn, der kleine Wesen auferstehen lässt, die dem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ein kurzes Leben, da die Bilder mit dem nächsten Regen weggespült werden.
Von noch kürzerer Lebensspanne sind die „Augen“-Werke: Hier sollte aus alten Socken, Tischtennisbällen oder Stoffresten zwei Augen angefertigt werden, die auf den nächsten Spaziergängen auf Mülltonnen, Hydranten, Baumstümpfen usw. drapiert und dem Betrachter so den Eindruck einer Gestalt zu suggerieren.
Leider ist die große Ausstellung „Schaumburger Street Art“ mit den gesammelten Werken aller Klassen coronabedingt ausgefallen. Vielleicht im nächsten Jahr…
Fotos & Text: Janina Schulte
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